Stimmen2017-10-20T18:13:50+00:00

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der KoW®-Trainings kommen zu Wort:

Vielen Dank für diese tollen sechs Tage und die so große Bereicherung, die sie mir gegeben haben. Dieser Kurs war so wichtig für mich, meine Weiterentwicklung, meine Professionalität und ich freue mich, wenn ich, mit so vielen Ideen, Anknüpfungspunkten und Rüstzeug ausgestattet, jetzt wieder in den Berufsalltag gehen kann. Am meisten berührt und bewegt mich, was für eine Wertschätzung jedes einzelnen Menschen das Training beinhaltet, was für eine einfühlsame, aufrichtige und hochsensible Grundhaltung dort mitschwingt. Das Gesehen, Wahrgenommen-Werden, der wirkliche Dialog auf Augenhöhe… Und alle sechs Tage waren sehr wichtig, damit ein rundes Bild entsteht, damit sich alles zusammenfügt.

Ich muss ehrlich sagen, dass es künftige Fortbildungen sehr sehr schwer haben werden, mit dieser hier mitzuhalten, denn sie wirkt so tief und wird von nun all alles beeinflussen, wie ich in Begegnungen gehe, sei es im Alltag oder auf Arbeit. Und am meisten freue ich mich auch, dass ich Teil davon sein darf und es, durch meinen Hintergrund und meine Haltung mitschwingend, mittragen darf.

Marie Rohde, Musikwissenschaftlerin / Musikgeragogin. KoW®-Experten-Training Berlin 4-9/2017

Einmalig in Deutschland, aber auch International.

KoW®-Experten-Training Berlin 4-9/2017

…nun ist Hören nicht mehr Hören, sondern Hinhören, Heraushören, sich Hineingehören; Sehen nicht mehr nur Sehen, Fühlen ist neue Welten Entdecken und Riechen in Neues Eintauchen. 

Vielen Dank für sechs tolle Tage voller neuer Erfahrung im Wahrnehmen und Kommunizieren.

Miriam Schickhaus, Ärztin, KoW®-Experten-Training Berlin 4-9/2017

Dieser Kurs ist eine wunderbare Bereicherung. Er bietet ein große Fülle von Anregungen, von Handwerkszeug, von Austausch, von Fachwissen, lädt ein zur Selbstreflexion, lädt ein, neue Wege zu gehen. Wie wertvoll ist es, gesehen zu werden, sich verstanden zu fühlen und wie wenig braucht es manchmal, um dies zu erreichen. Das hier zu erleben und zu erlernen, war sehr erfüllend und wird nun weiter von mir getragen – nicht nur in den beruflichen Alltag, sondern in alle Lebensbereiche.

Katrin Möbius, Sozialarbeiterin, KoW®-Experten-Training Berlin 4-9/2017

Vielen Dank für diese wirklich wunderbare Fortbildung.

Zum KoW®-Basis-Training gab es von unseren Teilnehmenden ein sehr begeistertes und  positives Feedback sowie den Wunsch, auch die weiteren Module kennenzulernen. Ich habe die beiden Fortbildungstage ebenfalls als sehr spannend, inspirierend und bereichernd erlebt. Sie haben die Thematik lebendig, praxisnah und sehr anschaulich vermittelt. Besonders die praktischen Übungen waren eine große Bereicherung für alle Teilnehmer. Wir haben uns entschlossen das Basis-Training im nächsten Jahr wieder anzubieten und freuen uns auch auf die weiteren Module.

Gleichzeitig haben wir noch einen kleinen Text mit Foto auf unserer  Homepage veröffentlicht:

Kommunikation ohne Worte

Eine sehr spannende und inspirierende Fortbildung mit begeisterten Teilnehmern, die eingeladen waren, ihre eigenen Kommunikationsstrukturen zu reflektieren und die Kontaktaufnahme zu Menschen mit eingeschränktem Sprachgebrauch oder -verständnis bewusster zu gestalten. Hierbei konnten Sie erleben, dass weniger manchmal so viel mehr sein kann.

Sich bewusst zu machen niemanden von hinten anzusprechen, den Kontakt langsam aufzubauen, dem Gegenüber genug Zeit zu geben sich auf den Kontakt einzulassen. Ein Gespür für Mimik und Gestik zu entwickeln. Reizüberflutungen zu vermeiden – sind nur ein paar Aspekte dieser kurzweiligen Fortbildung

Fr. Dr. Steinmetz  hat die Thematik mit viel Gespür lebendig, anschaulich und praxisnah vermittelt. Die vielen praktischen Übungen waren hierbei für alle Teilnehmer eine große Bereicherung.

Christine Möglich, 18./19.7.2017 KoW®-Basis-Training ÖBiZ-Flensburg

Eine hervorragend aufgebaute und spannend vermittelte Fortbildung, sehr schlüssiges, theoretisch fundiertes und zugleich ein enorm praxisnahes Konzept. Sehr viele übertragbare Übungen, eine Menge Inhalte, die motivieren, auch selbst im Kontakt häufiger mal ohne Worte zu kommunizieren. Absolut empfehlenswert, für jede Pflege-und Betreuungskraft hilfreich und kompetenzenerweitend. Durchaus auch ein Konzept, das in der Lage ist, in Pflegeeinrichtungen kulturbildend und fördernd zu wirken und i.S. einer Organisationsentwicklung eingesetzt zu werden.

André Krämer, Einrichtungsleiter, Netzwerk Palliative Geriatrie Berlin-Süd, 12/2016

Diese 2-tägige Fortbildung (KoW®-Basis-Training) war sehr interessant. Ich wurde bereits nach einem Tag so sensibilisiert, dass ich direkt das Erfahrene umsetzen konnte & auch ausprobieren:

Durch Blickkontakt mit einer Bewohnerin gelang es mir die Angst & Verspanntheit im Transfer zu beseitigen.

Ich stelle mich vor Betreten eines Raumes nun auf das vor, was mich dort vielleicht erwartet.

Der Umgang mit dem Klang meiner Stimme hat die Gespräche mit meinen 7-jährigen Sohn völlig verändert. Unsere Mutter-Kind-Beziehung hat sich so intensiviert & viel mehr verbessert, dass Stresssituationen, die vorher im Streit eskaliert sind, jetzt in einem lieben, aufmerksamen & wichtigen Gespräch, mit einer dicken Umarmung, enden.

Meine Arbeitskollegen fühlen sich akzeptierter & sind jetzt auch mir gegenüber aufmerksamer.

Ich habe die Fortbildung anderen Altenpflegern sehr empfohlen. Aber auch die Sensibilisierung Außenstehender ist mir gelungen. Ich bin so begeistert. Vielen Dank für alles. Verbleibend mit wärmsten Wünschen,

Anna M., Altenpflegerin, Netzwerk Palliative Geriatrie Berlin-Süd, 12/2016

Die beste Fortbildung, die ich jemals besucht habe! Bin 63 Jahre alt, habe also schon viele besucht.
Die Dozentin strahlt Kompetenz, Professionalität, Glaubwürdigkeit, Menschlichkeit, Neugier, Kreativität und Empathie aus.

Man wird zum Ausprobieren/Umsetzung motiviert. Die vielen Beispiele aus der praktischen Arbeit haben für Gänsehautmomente gesorgt. Ich freue mich auf meinen nächsten Arbeitstag, um all die gelernten Dinge umzusetzen und vielleicht einige Gänsehautmomente zu erleben. Vielen Dank.

Die Fortbildung war super, weil sie mir neue Wege aufgezeigt und daran erinnert, dass wir mit Menschen und nicht mit “lebenlose Puppen“ arbeiten. Und das es wichtig ist, nicht nur das Äußere sondern auch das Innere eines Menschen zu schätzen und zu respektieren.

Teilnehmerinnen, Netzwerk Palliative Geriatrie Berlin-Süd, 12/2016

Es macht Mut – zu hören und zu beobachten!
Mit kleinen Dinge, Großes zu bewirken.
Emotionen können so einfach sein, wenn man sie verstehen will.
Vieles braucht Ruhe um schneller ans Ziel zu kommen.
Körper & Sprache muß eins werden!
Danke

Ranjana Meister, QMB, Netzwerk Palliative Geriatrie Berlin-Süd, 12/2016

Ich fand diese Fortbildung sehr spannend. Die Übungen haben wir auch eine Menge über mich selbst verraten. Ich würde aber Pflegenden / Betreuenden / Angehörigen solche Kommunikationsseminar empfehlen. Es hat mir gezeigt, dass ich auch besser auf mich selbst schauen und noch öfter meine eigene Arbeit reflektieren sollte . Vielen Dank

Simone Pretzlow, Netzwerk Palliative Geriatrie Berlin-Süd, 12/2016

Zur Fortbildung (KoW®-Basis-Training) gab es von den Teilnehmenden ausschließlich positives und sehr zufriedenes Feedback. Ich habe die Tage auch als sehr bereichernd erlebt mit einem großen Lerneffekt, der für mich zum einen aus den praktischen Übungen resultiert, aber auch aus der praxisnahen und anschaulichen Weise, in der Sie Wissen vermitteln. Wir werden in den kommenden Wochen beraten, ob wir eine Fortsetzung mit weiteren Modulen planen können.
Wir haben auf unserer Homepage einen kurzen Artikel über die Fortbildung eingestellt: http://www.altenheimseelsorge.bistum-wuerzburg.de/startseite/aktuelles/kommunikation-ohne-worte

Wofgang Zecher, Pastoralreferent, Kath. Altenheimseelsorge Würzburg, 5/2016

Bei einer Bewohnerin mit starker Demenz, ausgeprägter Angst und zusätzlicher Schwerhörigkeit, die schwer erreichbar ist, habe ich den Kontakt überwiegend gestisch aufgebaut, ihr damit meine Offenheit und Zuwendung signalisiert. Darauf hat diese Frau positiv reagiert, sie hatte meine gestische Information sichtlich verstanden.

Wenn ich bei Patienten mit eingeschränktem visuellen Radius bewusst den Blickkontakt aufnehme, entsteht oft Zufriedenheit – auf beiden Seiten.

Meine Schwiegermutter ist seit vielen Jahren manisch-depressiv, zusätzlich hat sie noch einen Schlaganfall erlitten. Sie sitzt dann oft im Kreis der Familie, schaut vor sich hin, ja versinkt in sich. Wenn wir gemeinsam zu Abend essen, bemerkt sie das gar nicht und wird dann leider oft sehr laut angesprochen und aufgefordert zu essen. Sie wird oft angeherrscht. Stattdessen habe ich einmal bewusst meine Hand in ihr Blickfeld gestreckt, diese leicht bewegt und langsam ihren Blick zu mir geführt. Dort konnte ich sie dann ruhig auf das Essen hinweisen. Sie hat mich tatsächlich angelächelt, was sie sonst nie tut, und dann ohne weiteres selber gegessen. Davon war die Familie sehr überrascht.

Einer Tumorpatientin, die sich komplett verweigert hat, dabei ärgerlich auf die Bettdecke gestarrt hat, habe ich einfach wortlos meine Hände hingehalten. Daraufhin haben wir uns still angeschaut.

Auf unserer Station war ein rumänischer Patient, der kein Wort Deutsch verstand. Nach der Operation war er unruhig, hat geschrien und gerufen, keiner hat ihn verstanden. Ich habe einfach ausprobiert, ob es klappt: Ich habe seinen Tonfall aufgegriffen und in diesem geantwortet. Und er ist doch tatsächlich ruhiger geworden.

Einer sterbenden Patientin habe ich meine Hände unter ihre geschoben anstatt wie so oft, sie darüber zu legen. So habe ich ihr die Möglichkeit gegeben, mir zu antworten. Und sie hat meine Hände festgehalten und sie gestreichelt.

Teilnehmerinnen der Palliative Care-Weiterbildung an der Wannsee-Akademie im Rückblick auf ihre Erfahrungen nach dem ersten Modul (23.1.2014)

Ich bin entspannter, wenn ich zu einem Patient ans Bett trete. Vorher habe ich mir viel Druck gemacht und war unzufrieden mit mir selbst. Ich fühle mich jetzt viel sicherer.

Ich habe festgestellt, dass ich ein Vielredner bin. Jetzt schaue ich den Patienten stattdessen mehr an, berühre ihn, versuche „reinzuhören“ und nicht die ganze Zeit zu quatschen. Mir fallen nun auch die Reaktionen der Bewohner auf. Und ich bin insgesamt näher dran als vorher.

Vorher bin ich beim Anreichen des Essens oft von einem zum andern gesprungen. Ich habe dann gemerkt, dass dies die Bewohner durcheinander gebracht hat. Jetzt bleibe ich sitzen und die Bewohner sind zufriedener. Ich suche dabei auch mehr den Blickkontakt, dann sind die Bewohner weniger verloren.

Ich habe gemerkt, dass, wenn ich Fragen stelle und gleichzeitig zeige, was ich frage, dann viel eher eine Antwort kommt.

Mitarbeiterinnen des Christinenstift (Gifhorn) im Rückblich auf Modul I (27.11.2012)

Meine Wahrnehmung und Einschätzung von Verhalten der Demenzkranken ist viel schärfer geworden. Ich achte jetzt auf Kleinigkeiten, die aber viel aussagen. Ich kann Emotionen, Interessen, Wünsche und Bedürfnisse der Bewohner besser einschätzen. Ich bin für die Ressourcen von Bewohnern sensibilisiert und versuche, auf diese einzugehen. Ich spreche den Bewohnern mehr zu als sie zu verbessern.

Ich bin verständnisvoller geworden z.B. für Festklammern an Gegenständen, stereotype Verhaltensmuster, kann bestimmte Verhaltensweisen besser einschätzen. Meine Unsicherheit im Umgang mit schweren Situationen hat abgenommen,

Emotional kann ich mich mehr zurücknehmen, denn der Mensch steht im Fokus und nicht meine Empfindungen.

Ich nehme mir mehr Zeit, um in einen Austausch mit der jeweiligen Person zu treten und auch, wenn die Zeit knapp ist, versuche ich durch Körperhaltung und die Subjekt-Subjekt-Beziehung der Person das Gefühl von Zeit zu schaffen.

Weniger überforderung der Bewohner durch weniger Sprache und mehr Gestik führt zu größeren Erfolgen in deren Reaktion.

Ich achte darauf, flüchtige Berührungen zu vermeiden, sondern wende mich Patienten konkret zu. Ich fasse weniger unüberlegt an

Insgesamt habe ich mehr Ideen bezüglich des Umgangs mit nonverbalen oder dementen Patienten und bin geduldiger in der Interaktion.

Studierende der Berufspädagogik mit Schwerpunkt Gesundheit / Care an der Universität Heidelberg nach den Modulen I bis IV (23.11.2012)

Bereits die Teilnahme am ersten Modul eröffnete mir einen neuen, aufmerksamen und sensiblen Zugang für den Ausdruck der schwerkranken Menschen.

Durch das Seminar bin ich mutig geworden, die sichtbaren Emotionen anzusprechen und zu ermutigen, die Trauer auszuleben, da die Situation tatsächlich beklagenswert ist. Die Anerkennung der Trauer öffnet Menschen zu erzählen, was sie bewegt, und hat gleichzeitig heilsame Wirkung.

Aus dem ersten Modul habe ich den Mut mitgenommen, bei einer Patientin, die sich in völliger Anspannung befand mit der gleichen Spannung und kräftigem Druck die Hände zu fassen und wurde mit allmählicher Entspannung der Patientin und Augenkontakt dafür von dieser „belohnt“. Danke.

Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen des Hospizvereins Düsseldorf Nord e.V. im Rückblick auf ihre Erfahrungen nach dem ersten Modul (14./15.9.2012)

Ich habe erkannt: Wir reden alle viel zu viel mit den demenzkranken Menschen! Eine Bewohnerin, die ständig umherläuft, wurde von mir vorher immer verbal aufgefordert, zurück in ihren Wohnbereich zu gehen. Das lasse ich jetzt ganz sein, denn sie hat es sowieso nie verstanden. Dagegen habe ich jetzt großen Erfolg mit der Zeigegestik: darauf reagiert sie sofort. Außerdem bin ich in meiner verbalen und körperlichen Zuwendung bewusster geworden: ich bin auf allen Ebenen ganz bei dem anderen.

Sybilla Kalweit, Krankenschwester in der Sozialen Betreuung im SZ Mathildenhof im Rückblick auf ihre Erfahrungen nach dem ersten Modul (7.9.2012)

Mir fällt es leichter, mich in demenzkranke Menschen hineinzuversetzen, ihr Verhalten erscheint mir verständlicher.
Ich nehme non- und paraverbale Signale verstärkt wahr und reflektiere mehr in / nach Interventionen.

Mir ist aufgefallen, dass ich oder andere Personen Menschen einfach so anfassen und man sehr gut erkennen kann, wenn diese Abwehrreaktionen zeigen.

Ich bin in meiner eigenen Körpersprache deutlicher geworden und gehe bewusster damit um.

Meine Hemmungen in der Interaktion sind durch Bewusstwerdung und professionelle Synchronisation weggefallen.

Ich reagiere mehr auf die Anspannung des bettlägerigen Patienten in der Kontaktaufnahme, gehe dann einen Schritt zurück und mache das ganze nochmal langsamer und bewusster. Das wird dann akzeptiert.

Ich hatte diese Woche bei meiner Arbeit ein schönes Zusammensein mit einem meiner Bewohner, der nicht mehr in der Lage ist, seine Bedürfnisse verbal zu äußern. Ich hatte mich zu ihm gesetzt und mich auf seine Atmung konzentriert. Bei seiner Ausatmung habe ich leise gesummt. Mit der Zeit haben sich die Gesichtszüge dieses Mannes deutlich entspannt und er hat auf mein Summen mit verschiedenen Lauten reagiert. Ich hatte das erste mal seit Jahren das Gefühl, mit ihm in Kontakt gekommen zu sein.

Ich glaube, dass ich nun besser verstehe, wie sich ein Demenzkranker fühlen könnte, so dass ich mich viel besser einfühlen kann. Eine Kontaktaufnahme stelle ich mir nun weniger kompliziert vor – vorher war ich total hilflos und unsicher. Außerdem hat man nun das Gefühl, man könnte den Menschen irgendwie etwas Gutes tun.

Bei der Kontaktaufnahme kann ich die Situation bzw. die emotionale Verfassung besser einschätzen.

Ich gehe langsamer und durchdachter an Patienten heran (kein so schnelles überrumpeln mehr). Ich reflektiere das Gegenüber mehr, gehe auf Körperhaltung, Atmung usw. ein.

Studierende der Berufspädagogik mit Schwerpunkt Gesundheit / Care an der Universität Heidelberg nach den Modulen I bis IV (6.7.2012)

Nach zwei Trainingstagen in Kommunikation ohne Worte sehe ich nun das riesige Spektrum an nonverbaler Kommunikation und habe erkennen können, was man damit erreichen kann. Ich nehme vieles mit, was ich in der Praxis umsetzen werde. Und: das Thema wird spannend unterrichtet. Danke.
Sissy Klein (Krankenschwester)

Genau hinsehen, intensiver Blickkontakt und damit der oftmals mit kleinen Möglichkeiten zeitsparendere Umgang mit Patienten, ohne das Gefühl versagt zu habe oder zu fliehen.
Sehr lebendiger Unterricht, der zum überdenken der eigenen Arbeitsweis anregt. Ich hatte bereits nach dem ersten Tag Aha-Erlebnisse in der Praxis.DANKE.
Daniela Klahr (Ambulante Hauskrankenpflege)

Palliative Care Weiterbildung am IWK Potsdam (06.09.2011)

Ich rede weniger, handle mehr und brauche dadurch insgesamt weniger Worte, um verstanden zu werden. Ich nutze bewusst meine gestische Kommunikation und werde dadurch schneller verstanden.

Ich achte auf eindeutige Körperorientierung in der Zuwendung und suche den Blickkontakt. Viele der Bewohner fühlen sich dadurch angesprochen und sind insgesamt deutlich zufriedener. Selbst Bewohner, die normalerweise nicht antworten, antworten jetzt.

Eine ältere, eigensinnige Dame, die auf Aufforderungen immer mit Ablehnung und Verweigerung reagierte, macht jetzt, wenn ich anstatt über Worte mit der einladenden Geste auf sie zugehe, eher mit. Sie hat dadurch die Möglichkeit bekommen, selbst zu entscheiden.

Rückblick auf das Basis-Training an der Wannsee-Akademie (14.06.2011)

Insgesamt rede und bewege ich mich weniger gedankenlos. Ich arbeite an mit selbst und beobachte mich selbstkritisch. Meine Aufmerksamkeit hat sich verändert. Ich beachte mehr die Feinheiten. Meine Arbeitsabläufe gestalte ich bewusster. In meine Arbeit ist mehr Ruhe eingekehrt. Ich gebe mehr Zeit und strahle damit mehr Ruhe aus. Ich kann die Ruhe auch besser übermitteln. Die Bewohner zeigen mehr Freude, sie lächeln mich häufiger an. Sie reagieren auch viel gelassener.

Ich kann beim Bewohner mehr ablesen und besser auf dessen wechselnde Zustände und Emotionen der Bewohner eingehen.

Ich gehe mit dem Blickkontakt bewusster um, nehme mir die Zeit, diesen aufzubauen. Dadurch entsteht schnell eine Beziehung und die demenzkranken Bewohner, aber auch die Wachkoma-Patienten haben längere Aufmerksamkeitsphasen. Bei Bewohnern mit Tunnelblick finden wir uns gegenseitig schneller, auch zu sonst schwer erreichbaren Menschen kann Kontakt entstehen.

Mit Berührungen gehe ich bewusster um, berühre erst, wenn der Bewohner mich wahrgenommen hat.

Wenn ich Gesten nutze, um meinem Gegenüber zu zeigen, was ich meine, kann der Bewohner besser mitmachen. Viele Bewohner erwidern die einladende Geste.

Indem ich mich eindeutiger über meine Körperhaltung zu- und abwende, bin ich klarer dem Bewohner gegenüber und habe selbst mehr eigene innere Klarheit gefunden. Der Bewohner reagiert darauf mit mehr Ruhe und Vertrauen. Ich berücksichtige bei der Kontaktaufnahme die Körperhaltung des Bewohners, erkenne besser, wenn einem Bewohner etwas zu viel ist. Ich halte einen entsprechenden Abstand und bekomme insgesamt einen besseren Zugang.

Wir achten darauf, dass der Bewohner „sieht, was er spürt, was er hört“. Es findet keine Dauerberieselung mehr statt. Das Essenanreichen ist harmonischer und ruhiger geworden. Bei den Mahlzeiten ist mehr Ruhe eingekehrt und die Bewohner essen besser, teilweise auch selbständig. Es herrscht eine entspannte Atmosphäre.

über die Atembegleitung komme ich mit den Bewohnern in Gleichklang, ihre Atmung wird dabei gleichmäßiger und ruhiger, sie entspannen sich. Ich wende dies bei Demenzkranken und Wachkoma-Patienten an.

Insgesamt haben sich mein Verständnis für die demenzkranken Bewohner und mein Einfühlen in sie verändert.

35 MitarbeiterInnen des Evangelischen Alten- und Pflegeheims „Marienhaus“ in Feldberg im Rückblick auf Module I und II (17. / 18.3.2011)

In der Pflege sind wir oft bemüht, alles zu erklären. In Ihrem Seminar habe ich erfahren, dass gerade Menschen mit fortgeschrittener Demenz den Inhalten gar nicht mehr folgen können, sie dadurch eher noch verwirrt werden. Ich gebe ihnen nun durch meine Mimik und mit wenigen Worten zu verstehen, dass ich wahrnehme, wie es ihnen geht. Ich erlebe dann Menschen, die ruhiger werden und mehr Vertrauen haben.

I. Reschke (Krankenschwester Unfallchirurgie)  / Rückblick auf das Modul I an der Wannsee-Akademie (10.12.2010)

Ich habe vorher nicht in diesem Maß auf die Signale der Bewohner geachtet. Jetzt kann ich die Signale aufnehmen und beantworten. Meine Wahrnehmung für die Reaktionen der Bewohner ist geschärft. Ich schaue den Bewohnern mehr ins Gesicht und kann ihre Emotionen besser erkennen. Ich beziehe jetzt auch meine nonverbalen Kommunikationsmöglichkeiten jetzt ein. Ich bin beispielsweise in meiner Körperhaltung eindeutiger. Vorher hatte ich mich hauptsächlich auf die verbale Ebene konzentriert. Bei den Bewohnern erlebe ich jetzt mehr Zufriedenheit und mehr positive Emotionen. Insgesamt haben sich die Pflegebeziehungen verbessert.

MitarbeiterInnen der Villa Grüntal in Rückblick auf Module I-III (6.7.2010)

Danke für die offene und warme Atmosphäre, die Du in die Supervision gebracht hast. Sie hat es vielen ermöglicht, von sich zu erzählen. In der Supervision war immer Struktur und ein roter Faden zu finden. Gleichzeitig warst Du in Deinen Methoden sehr flexibel. Das hat es spannend gemacht und uns viel Entwicklung ermöglicht.
Brigitte, Krankenschwester / Theologin

Es fanden in einer vertrauensvollen Atmosphäre gute Supervisionen statt, die geprägt waren von Offenheit, Neugier und Wertschätzung. Ich fand, dass Du sehr spontan und kreativ uns selbst auf einen Lösungsansatz gebracht hast.
Christoph Duncker, Krankenpfleger

Uns wurde Freiraum zur Selbstentwicklung gelassen. Herangehensweisen zur Problemfindung und -lösung wurden gut angewandt bzw. auch vermittelt.
Katja Schweritz, Krankenschwester

MitarbeiterInnen des Diakonie-Hospiz Lichtenberg(Berlin) nach fast dreijähriger Supervision, 21.04.2010

Ich habe aus dem Training zu Kommunikation ohne Worte mitgenommen, je mehr Zeit ich gebe, wirklich aufmerksame Zeit, umso mehr Zeit gewinne ich. Und ich habe bewusster erkannt, dass ich die Stimmungslage meines Gegenüber beeinflussen und verändern kann.
Franziska (exam. Altenpflegerin)

Das Training ist spannend und praxisnah, es macht das Alltägliche bewusst, neue Aspekte können in die Arbeit eingebaut werden. Ich werde wacher für die Gefühle und Empfindungen der mir Anvertrauten.
Cornelia Willing (Leiterin Demenzberatungsstelle)

Die Veranstaltung hat mir kommunikative Abläufe bewusster gemacht und erleichtert im beruflichen Alltag den Aufbau von vertrauensvollen Beziehungen.
Nach dem Training habe ich mich und meine Reaktionen bewusster wahrgenommen. Auch meine Kollegen habe ich intensiver angeschaut. Auf meine Bewohner konnte ich mich besser nonverbal einlassen. Bei bettlägerigen Bewohnern „labere“ ich nicht mehr rum, sondern lasse mich auf ihre Wahrnehmung und ihren Augenkontakt besser ein. Ich halte langen Blickkontakt selbst aus und lasse den Bewohner über die Intensität entscheiden. Ich traue mich, bei und mit den Bewohnern das Gelernte auszuprobieren. Vielen Dank dafür.

Hanna Weisner, Ergotherapeutin

Für den Umgang mit demenzielle Erkrankten habe ich gute Anregungen erhalten: Ich stelle Blick- und Körperkontakt her, spreche von vorne an, beachte meine Körpersprache, indem ich mich voll zuwende im Gespräch, meine Gestik einsetze und den Stimmklang beachte.

Rückblick von Teilnehmerinnen auf das erste Modul, 1. 9. 2009 an der Wannsee-Akademie

Kommunikationstraining mit Astrid holt einen immer dort ab wo man / frau steht: mitten im Leben …
Im Dienst, im Umgang mit Patienten – aber auch mein persönlicher privater Sprachgebrauch, mein Konfliktlösungsverhalten, Hinhören was mein Gegenüber sagt, wird durch das Einüben verschiedenster Techniken geprägt und verändert.
Danke dafür und den so vertrauensvollen Umgang in den Fortbildungsvormittagen.
Karola Jäger

Drei Jahre gemeinsames Arbeiten zum Thema Kommunikation hat Spuren hinterlassen. Ich bin angeregt, in die Praxis Erfahrenes einzubauen und erlebe es als Bereicherung. Für unsere Teamarbeit macht es mir Mut, daran weiter zu arbeiten.
Gerlinde Scholdei, Krankenschwester

Die Fortbildung bei Astrid Steinmetz ist sehr praxisbezogen. Es gibt keine Minute Langeweile, weil sie völlig präsent ist und mit fröhlicher Leichtigkeit durch das Programm führt. Ein roter Faden ist vorhanden: sie führt gezielt zum Thema, bringt Nebengedanken zu Ende und zurück zum Hauptthema, ohne die Teilnehmer abzuwürgen. Kleine prägnante übungen verfestigen die Theorie. Als Teilnehmer fühlt man sich wertgeschätzt.
Johannes Schlachter, Pflegedienstleiter

Die Fortbildung war sehr praxisorientiert. Teilweise hat sie Supervisionscharakter gehabt, da viele unterschiedliche Sichtweisen deutlich wurden und sie zu mehr Akzeptanz im Team untereinander führte.
Karen Marsollier, stellv. Pflegedienstleiterin

Danke für die weite Sicht der Kommunikation.
Danke für die Kommunikation ohne Worte, weil sie oft stärker ist als die verbale Kommunikation.
Danke für die Kommunikation ohne Worte, weil sie mich aus zuvor unlösbaren Situationen „gerettet“ hat.
Marcel Burkhardt, Krankenpfleger

Im Seminar und in der Zusammenarbeit am Klienten er-frischend und er-leichternd. Danke.
Tilo, Krankenpfleger

Ich danke Dir für die Fortbildung. Du hast mir neue Wege gezeigt, neue Ideen vermittelt und die Möglichkeit gegeben, Dinge zu überdenken. Damit schaffst Du neue Impulse und Anregungen. Ich kann mich in meiner Kommunikation besser weiterentwickeln.
Ich schätze sehr, dass die Fortbildung gut strukturiert dargestellt wird, die Theorie mit der Praxis verbunden (angepasst an die individuelle Situation) und in Freundlichkeit vermittelt wird.
Ruth Pinggera, Altenpflegerin

Danke für eröffnete Horizonte. Kommunikation mit und ohne Worte, immer mit Inhalt, immer miteinander und füreinander und jederzeit…
Es gibt gut umsetzbare Tipps für eine bessere Kommunikation. Es ist sehr kurzweilig und sehr informativ. Die Fortbildung hat einen guten Theorie-Praxis-Transfer und ist teamgeiststeigernd.
Astrid Steinmetz –> für mich die beste Kommunikationstrainerin; Schade, dass sie aufhört uns zu trainieren; Sie wird uns fehlen.
Margit Zschäpe

MitarbeiterInnen des Ricam Hospiz Berlin nach fast dreijähriger Fortbildungsreihe zu Kommunikation mit und ohne Worte, 12.08.2009

Ich bin ruhiger geworden, spiele mehr mit der Zeit, da ich sie mehr nutze. Ich lasse mich mehr auf mein Gegenüber ein, im Gegensatz dazu bin ich vorher immer nur aktiv gewesen. Eine besondere Erfahrung habe ich mit einer jungen Patientin mit katatoner Schizophrenie gemacht. Wenn diese während der Therapie in einen katatonen Zustand verfiel, habe ich sie bisher nicht daraus lösen können. Auf das bewusste Verwenden der einladenden Gestik hin hat sie meine Hände ergriffen und konnte sich aus der Erstarrung befreien.

Kunsttherapeutin (Juli 2008)

Ich arbeite mit Menschen im Wachkoma und habe mehr Mut bekommen, meinen Aktionismus zu reduzieren, mehr Ruhe zu vermitteln und mich auf die Feinheiten wie den Atemrhythmus oder die Berührung zu konzentrieren. Bei meinem Gegenüber stelle ich fest, dass dieser aufmerksamer wird.

Musiktherapeutin (Juli 2008)

„Kommunikation findet immer statt“ wurde ein Leitsatz bei meiner Arbeit! Meine Wahrnehmung ist feiner und wacher geworden. Im Umgang mit Wachkomapatienten achte ich besonders auf die Reizkoordination. Bei einem Patienten habe ich erlebt, dass er auf diese Art und Weise meine Bewegungen nachvollziehen und sogar umsetzen konnte.

Ergotherapeutin (Juli 2008)

Meine Frau befindet sich seit einem Schlaganfall im Wachkoma, sie wird von mir zu Hause gepflegt. Nach dem Grundkurs konnte ich das eingeschränkte Sichtfeld meiner Frau genau bestimmen, und so besser mit ihr in Kontakt treten. Durch den Tonfall in meiner Stimme schaffe ich es nun, meine Frau Abends schnell in den Schlaf zu bringen. Durch die Regel: „erst sehen, dann sprechen, dann berühren“ kann ich speziell am Morgen bei der ersten Begegnung meine Frau schnell für mich gewinnen. Wenn wir gemeinsam Autofahren, wird nicht mehr ständig Musik gehört und gesprochen. Stattdessen hören wir 10 min. gemeinsam Musik, und anschließend erzähle ich etwas. So vermeide ich Überforderung. Der Kontakt durch gezielten Augenkontakt klappt gut und ist zum Teil sehr intensiv geworden. Nur Schweigen und tief in die Augen sehen reicht.

Frank Hinze, Pflegender Angehöriger (Juni 2008)

Die Patientin Frau S. war seit drei Jahren bettlägerig und sprachlos. Nach der Fortbildung habe ich festgestellt, dass Frau S. auf Gestik und Mimik reagierte. Daraufhin habe ich gemeinsam mit der Pflegedienstleitung die Pflegeplanung geändert. Seit drei Monaten spricht die Patientin nun wieder.

Teilnehmerin nach dem Grundkurs (Juni 2008)

Ich nehme die Bedürfnisse der Patienten besser wahr. Weil meine Wahrnehmung geschärft ist, kann ich Patienten leichter helfen, ihre Spannungen abzubauen. Auch mir selbst gegenüber bin ich aufmerksamer, überprüfe mein Handeln häufiger. Die Kommunikation ist für beide Seiten leichter geworden, denn auch mein Gegenüber spürt, dass ich mich mehr auf ihn einlasse.

Früher habe ich die Patienten viel und schnell berührt, jetzt lasse ich dem anderen mehr Zeit und achte auf ihn und seine Signale, so kann er Vertrauen zu mir entwickeln. Außerdem nutze ich jetzt den Blickkontakt bewusster, um Nähe aufzubauen.

Ich erlebe oft, dass Patienten mich anfassen und meine Grenzen überschreiten. Das hat mich in meinem Beruf sehr unzufrieden gemacht, und ich habe mir die Frage gestellt, ob ich dort weiterarbeiten will. Jetzt beobachte ich Nähe und Distanz mehr und bin dabei herauszufinden, welches Maß an Nähe ich selber geben kann, mit dem ein entspanntes Verhältnis zum Patienten möglich ist.

Wenn ein Patient einmal ein Bedürfnis geäußert hat, habe ich früher versucht, mich immer an diesem zu orientieren. Jetzt schaue ich genauer hin und merke, wie die Vorlieben sich mit dem Krankheitsverlauf verändern können. Bei einem Patienten, der sonst immer seine Ruhe haben und alleine sein wollte, habe ich jetzt mitbekommen, dass er auf einmal die Anwesenheit von jemandem brauchte, um zur Ruhe zu kommen, und ich konnte sie ihm geben.

Einer Patientin, die immer sehr zurückgezogen war, bin ich bewusst mit offener Körperhaltung und einladend ausgestreckten Händen begegnet. Das konnte sie annehmen und mich an meinen Fingerspitzen anfassen. So konnte sie auch selbst entscheiden, wie viel Berührung sie wollte, und empfand den Körperkontakt dann als angenehm.

Ich bin in der Kontaktaufnahme mit den Patienten bewusster geworden: Ich achte darauf, sie nicht von hinten anzusprechen, baue den Kontakt langsam auf, verdeutliche zusätzlich zur Sprache etwas über meine Gestik und Mimik und ich vermeide Reizüberflutung, indem ich nicht mehr mehrere Dinge auf einmal tue.

Mitarbeiter des Theodorus-Hospiz Mitte und Marzahn (Palliative Care) (22.05.2008)

Ich war im September Praktikantin in der Wannsee- Akademie und habe an deinen Kursen teilgenommen. Ich arbeitete neben dem Studium als Leasingkraft in verschiedenen Bereichen (Klinik, Pflegeheim, Wachkomastation, Psychiatrie) und habe versucht, dein Konzept im Rahmen meiner Möglichkeiten anzuwenden.

Es war unglaublich. Als sehr schwierig und sehr aggressiv bezeichnete Menschen sowie Patienten mit Panikattacken und Menschen mit Fluchtendenzen verhielten sich freundlich, z.T. sogar fröhlich und sehr kooperativ, solange ich versucht habe, sie zu erreichen und mich nicht ablenken zu lassen.

Sie zeigten prompte und deutliche Reaktion auf meine gelungenen oder missglückten Versuche, so dass ich mein Verhalten notfalls gleich korrigieren musste. Es waren alles mir unbekannte Menschen.

Schön daran war nicht nur das Ergebnis für den Pflegeabhängigen, sondern auch für mich ist es sehr erholsam, so zu arbeiten, auch, weil ich innerlich ein paar Gänge herunterschalten muss. Und: Unterm Strich brauche ich nicht mehr Zeit.

Die Reaktionen der Kolleginnen: Patient X hat ja heute mal einen guten Tag, mit dir kann er wohl, vorhin hat er noch eine Schwester schlagen wollen, der ist ja wie ausgewechselt … Nö. Nur der konsequente Versuch, nach deinem Konzept Wertschätzung umzusetzen.

Für mich waren deine Seminare eine Möglichkeit, meine Haltung und z.T. meine Betriebsblindheit zu überdenken und meine Arbeitsweise bewusst und gezielt zu verbessern. Vielen Dank.

Ekati Suchanek, cand. Dipl-Pflegepädagogin (November 2007)

Ich bin Altenpflegerin und arbeite in einer Wohngemeinschaft für demenziell erkrankte Menschen. An dem Modul Kommunikation ohne Worte nahm ich im Rahmen einer Zusatzqualifikation „Palliative Care“ teil.

Mein Schlüsselerlebnis war der einfache (!) Hinweis, auch „negative“ Stimmungen zu spiegeln. Zuvor hatte ich immer versucht, solche Tendenzen (Aggressivität, Traurigkeit, etc) durch beschwichtigen, besänftigen, ablenken zu verhindern – damit sich der Patient in diesen von mir als negativ bewerteten Zuständen nicht „schlecht fühlen“ müsse.

Wie gross war meine überraschung, als ich die Reaktion meiner Bezugspflege Fr.v.Z. erlebte, deren „aggressive“ Verstimmung ich spiegelte: nach einigen Minuten gemeinsamen Ausdrucks von Verdruss und Ärger (Fr.v.Z. durch Mimik, Körperspannung und mit knurrenden Geräuschen, die ich zusätzlich artikulierte) hielt sie plötzlich inne, um dann unvermittelt in befreites Lachen auszubrechen . Verblüfft stimmte ich mit ein: Fr.v.Z. war sichtbar und spürbar entspannt !

Seither praktiziere ich das Spiegeln mit grossem Erfolg; die Erfahrung, dass sich die Patienten durch das Zulassen ihres jeweiligen Gemütszustandes verstanden und angenommen fühlen, bestätigt mich in meiner täglichen Arbeit.

Andrea Fay (Oktober 2007)

Eine demenzkranke Bewohnerin auf unserem Wohnbereich ist oft unruhig, möchte aufstehen und irgendwo hingehen. Wenn man mit ihr redet, versteht sie das Gesagte nicht. So bin ich dann nach dem ersten Trainingstag, als sie wieder so unruhig war, ein Stück im Halbkreis mitgegangen, anstatt sie, wie sonst sofort zum nächsten Platz zu bringen. Und während ich sie so begleitet habe, habe ich auf die anderen gezeigt, welche schon saßen, und sie dann allmählich zu einem Stuhl geführt. Sonst ist sie immer sofort wieder aufgestanden, ist weitergegangen und hat gerufen, mittlerweile hat sie sich daran gewöhnt, dass ich sie begleite und dann zu ihrem Platz bringe, und sie findet dadurch auch mehr zur Ruhe.

Teilnehmerin in Genthin, Sachsen Anhalt (14.11.2006)

Die Bewohnerin Frau S. ist demenzkrank. Sie redet nicht mehr und äußert sich nur noch durch Weinen, dabei läuft sie den ganzen Tag umher. Ihre Körperhaltung ist durchgängig sehr angespannt, unabhängig davon, ob sie sitzt oder im Bett liegt. Wenn sie angesprochen oder berührt wird, beginnt sie regelmäßig zu weinen, ihre Augen rollen dann hin und her und ihre Atmung ist schnell und hechelnd.
In einer solchen Situation begleite ich nun die Bewohnerin bei ihrem schnellen Herumwandern im Flur und passe mich dabei genau ihrem Gang an. Nach einer Weile beginne ich meinen eigenen Gang zu verlangsamen, und die Bewohnerin geht darauf ein und hört auch auf zu hecheln. Ich führe Frau S. nun in ihr Zimmer und begleite sie zu Bett. Dabei rede ich langsam und mit ruhiger Stimme und erkläre jeden Schritt, den sie macht. Als Frau S. dann im Bett liegt, schaut sie mir direkt in die Augen. Ich passe meine eigene Atmung vom Tempo an ihre an, ihr Körper entspannt sich und sie atmet langsamer. Während ich die Hand von Frau S. streichle und dies mit einem leisen Summen begleite, schläft sie ein.

Altenpflegerin in einem Altenheim

Liebe Astrid, ich war am 21.2.2006 bei Ihnen in der Schulung und habe heute am 22.2 auf der Arbeit, wie versprochen, das gestern Erlernte ausprobiert. Und was soll ich sagen, es funktioniert! Ich wollte mich noch einmal bedanken bei Ihnen. Zwar finde ich 8 Stunden noch viel zu wenig, aber dennoch hat es mir soviel weitergeholfen. Bisher dachte ich immer, ich sei bereits perfekt in meinem Tun, aber ich habe mich getäuscht, das Thema hat mich so viel mehr sensibilisiert. Ich werde versuchen, das Erlernte noch mehr in die Tat umzusetzen und Kollegen zu motivieren, es auch zu praktizieren. Ich finde es so toll, dass es so prima Dozenten wie Sie gibt. Vielleicht kann ich meine Pflegedienstleitung davon überzeugen, dass bei uns eine Inhouse-Schulung von Ihnen gegeben wird. Viele liebe Grüße

Spontane Reaktion einer Pflegekraft per Email

Nach der Teilnahme an den Kursen hat sich meine Sichtweise auf das Verhalten der Bewohner verändert. Ich versuche, ohne Wertung zu beobachten. Ich möchte im Anschluss am liebsten sofort zu meinem Wohnbereich, in dem ich tätig bin, zurückkehren, um meine neue Motivation meinen Kollegen zu vermitteln. Die Kurse sind klar, verständlich und nachvollziehbar gestaltet. Ich kann die Teilnahme an den Kursen jeder Pflegekraft, die mit dementen Menschen arbeitet, nur empfehlen.

D. Petersen-Busse, Altenpflegerin / Wohnbereichsleitung

Eine demenzkranke Bewohnerin führte am Tisch immer wieder Wischbewegungen mit der Hand oder einem kleinen Ball durch, so wie sie es ständig tat. Als ich, angeregt durch den Kurs, diesmal kurzzeitig ihre Bewegungen mitvollzogen habe, wurde sie auf mich aufmerksam und wir führten das Wischen im Takt gemeinsam aus. Dabei lächelte sie mich an. Dies war vorher noch nie geschehen. Seitdem schaut die Bewohnerin häufiger aufmerksam im Raum herum, anstatt isoliert Wischbewegungen zu machen.

Eine Altenpflegerin

Herr N. lief letztens in starker Erregung auf dem Flur herum. Er ist demenzkrank und kann nicht mehr sprechen. Aber er machte lautstarke Äußerungen mit seiner Stimme. Über Blickkontakt und starken Händedruck konnte ich seine Stimmung aufnehmen und Kontakt zu ihm herstellen. Ich habe ihn ebenfalls in seiner Lautstärke angesprochen. Indem ich diese und den Händedruck dann sanfter werden ließ, entspannte sich auch Herr N. Mit der Anwendung der nonverbalen Kommunikation konnte ich ihn binnen einer Minute beruhigen, und Herr N. lief lächelnd und entspannt weiter.

Eine Altenpflegerin auf einer Dementenstation

Auf unserem Langzeitpflegebereich für apallische Bewohner haben wir mit der „Kommunikationsliste“ aus dem Kurs alle Bewohner in Fallbesprechungen analysiert. Dabei sagte jeder Mitarbeiter, welche Reaktionen er bei welcher Tätigkeit beobachtet hatte (z.B. Atmung, Körperspannung, Schwitzen). Mit Erstaunen wurde festgestellt, wie viele und verschiedene Reaktionen diese Bewohner dennoch haben. Anhand dieser Analysen wurde für jeden Bewohner ein individueller Ablauf der pflegerischen Tätigkeit und der Tagesstruktur erarbeitet. Seitdem wirken die Bewohner wesentlich entspannter.

Leiterin eines Apallikerwohnbereiches